Lagerkoller

Nach nahezu genau sechs Wochen hat er uns erreicht – der Lagerkoller. Sechs Wochen, in denen nicht ein Tag verging, an dem wir nichts unternommen haben. Unter der Woche stehen wir jeden Tag ca. 8 Stunden im Labor und am Wochenende versuchen wir jede Minute zu nutzen, um das Land und seine Menschen besser kennenzulernen. Natürlich sind wir abends zu Hause und haben hier auch nicht die stressigste Zeit unseres Lebens, aber am Sonntag hat es uns dann so richtig erwischt – wir waren müde, erschöpft und ein bisschen kränklich. Wir schafften es gerade so vom Bett auf die Couch zu wechseln und hangelten uns von Film zu Film.

An so einem Tag hilft nur eins – Hühnersuppe. Also los in den Supermarkt und ein Huhn gekauft. Das Abenteuer auf dem Markt ein lebendes Huhn zu kaufen haben wir uns dann doch gespart.

Letztendlich tut so ein Haushaltstag aber unendlich gut. Man kann all die neuen Erfahrungen verarbeiten und sacken lassen. Man kann einmal so richtig runterfahren und alle Viere gerade sein lassen. Nun können die letzten 5 Wochen voller Energie angegangen werden und viele neue Erfahrungen und Abenteuer geschehen.

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